Hilfe für Menschen in Not
Hilfe für Menschen in Not
Hilfe für Menschen in Not
• Ernst Prost ruft Stiftung ins Leben
• Beträchtliche Zustiftung von Hartmut Noerpel-Schneider
Ulm, 11. Februar 2011 – Gesagt, getan – die „Ernst Prost Stiftung“ existiert. Im Herbst des vergangenen Jahres hatte der Inhaber und Geschäftsführer des in Ulm ansässigen Motorenöl-Spezialisten LIQUI MOLY Journalisten von seinen Plänen erzählt. Mit dieser mildtätigen Institution will er unverschuldet in Not geratenen Menschen helfen und noch mehr.
„Ein zweites Standbein ist die Aufgabe, jungen Menschen Bildung und Ausbildung zu ermöglichen“, sagt Ernst Prost. In seinem Ulmer Unternehmen und dem zum Verbund gehörenden Mineralölwerk MÉGUIN im saarländischen Saarlouis könne er dies bereits in bescheidenem Rahmen. „Aber die Stiftung bietet viel mehr Möglichkeiten.“
Weil Stiftungen in der Vergangenheit auch mit Geldsparmodellen von Steuerflüchtigen in Verbindung gebracht wurden, legt Ernst Prost Wert darauf, dass es sich bei seiner Stiftung um eine ausschließlich mildtätige und gemeinnützige handelt, die sozial-karitativen Zwecken dient und in erster Linie dazu beitragen soll, unverschuldet in Not geratenen Menschen Unterstützung zu gewähren. Neben der Hilfe für den Einzelnen hat Ernst Prost den Stiftungszweck auch auf den gemeinnützigen Bereich ausgedehnt. Dazu zählen im Besonderen das öffentliche Gesundheitswesen, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, das Wohlfahrtswesen, Hilfe für Verfolgte, Behinderte und Opfer von Straftaten. „Ein weites Feld“, sagt Ernst Prost, „denn die Not hat viele Gesichter.“
Drang, etwas Vernünftiges zu tun
Wie vielschichtig Not sein kann, hat Ernst Prost als Folge der eigenen TV-Spots und nach Fernsehauftritten oder im Radio wie in Zeitungen veröffentlichten Interviews erfahren, in denen er zu mehr Ethik in der Wirtschaft, aber auch generell zu einem respektvolleren Umgang miteinander und für mehr Gerechtigkeit, besonders soziale, plädiert hatte. E-Mails, Briefe und Anrufe von Hilfsbedürftigen häuften sich. „Ich habe gesehen, dass man etwas tun muss und kann. Aber ich habe auch festgestellt, dass man differenzieren muss, wenn es um den Begriff Not geht“, sagt der Unternehmer. „Es sind oftmals die gleichen Schicksale, die wie eine Spirale nach unten führen: Arbeitslosigkeit, Krankheit, Zwangsversteigerungen des Hauses oder der Wohnung, weil die Banken den Geldhahn zudrehen oder andere finanzielle Probleme. Dabei handle es sich nicht immer um existenzielle Not im Vergleich zu Menschen, denen es am Nötigsten fehlt oder die gar Hunger leiden müssen, aber oft genug um Menschen, die einer Stütze bedürfen.
„Beruflich habe ich viel erreicht. Seit einiger Zeit fühle ich einen unbändigen Drang, darüber hinaus etwas Vernünftiges zu unternehmen. Motorenöle und Additive herstellen und verkaufen sichert die Arbeitsplätze meiner 500 Mitunternehmer. Das ist wichtig; und dennoch: Ich möchte im wahrsten Sinne des Wortes Sinn stiften und helfen, wo keiner hilft“, hat sich Ernst Prost auf die Fahnen geschrieben.
Hilfe in jeder Form
Mit den Mitteln der Stiftung sollen Projekte und Maßnahmen initiiert, geplant und auch umgesetzt werden, zum Beispiel um geistig und körperlich behinderte Menschen in den Lebensalltag zu integrieren und deren Lebensqualität zu erhöhen. Ernst Prost: „Ich möchte älteren Menschen einen würdigen Lebensabend ermöglichen, schwer und chronisch Kranken bei der Bewältigung ihres Schicksals helfen und jungen Menschen eine Perspektive, privat wie im Beruf eröffnen.“ Langfristige Projekte sind dabei ebenso denkbar wie auch schnelle und unbürokratische Hilfe in Notlagen. Von Informationsveranstaltungen, über Schulungen, Publikationen bis zu zinsvergünstigten oder zinslosen Darlehen ist ein großer Fächer an Maßnahmen vorgesehen. Selbst im Ausland können die Mittel der Stiftung eingesetzt werden.
Zustiftungen möglich
500.000 Euro bilden den Stiftungskapitalgrundstock, den Ernst Prost mit einem Großteil seiner privaten Ersparnisse ausstattet. „Diesen Betrag schenke ich und diese Basis ist unantastbar. Ihre Aufgaben erfüllt die Stiftung allein aus Erträgen des Stiftungsvermögens, aus Spenden und aus Zustiftungen“, erläutert der Stifter. Eine erste Zustiftung – gleich eine große – gibt es bereits: Hartmut Noerpel-Schneider, Inhaber des Familienunternehmens C.E. Noerpel GmbH Spedition und Logistik aus Ulm stiftet 100.000 Euro. „Die Stiftung war noch nicht realisiert, da hat Herr Noerpel-Schneider mich gefragt, wie er helfen kann, weil er von der Sache überzeugt ist. Er hatte aus der Zeitung von meinem Vorhaben erfahren. Das nenne ich Format und Hilfsbereitschaft“, ist Ernst Prost immer noch von der Initiative des ersten Zustifters begeistert und hofft auf „möglichst viele Nachahmer, um viel helfen zu können.“ Zuwendungen, egal ob Zustiftung oder Spende, sind steuerlich absetzbar. Die Stiftung kann dazu Zuwendungsbescheinigungen, besser bekannt als Spendenquittungen, ausstellen.
Wenig Kosten, viel Hilfe
Damit die „Ernst Prost Stiftung“ möglichst viel Hilfe leisten kann, arbeitet der Stiftungsvorstand ehrenamtlich. In der Satzung ist dies explizit festgelegt. „Ich will keine Kosten, keine Geldvernichter, die die Stiftungserträge auffressen. Schlank und tatkräftig muss die Stiftung sein“, unterstreicht der erfolgreiche Unternehmer. So fallen weder Personalkosten noch solche für Räume und Mieten an. Der Stiftungsvorstand setzt sich aus dem Stifter, seinem Sohn Benjamin Orschulik und Prosts Lebensgefährtin Kerstin Thiele aus Eisenhüttenstadt zusammen.
Als Sitz hat Ernst Prost seinen Wohnsitz in Leipheim gewählt, weshalb die Regierung von Schwaben die Aufsicht führt. Es handelt sich um eine private Stiftung. „Wie LIQUI MOLY und MÉGUIN ist es eine Herzensangelegenheit, weil es um Menschen geht. Aber die Stiftung ist Privatsache“, sagt der Stiftungsgründer. Wenn sich die geschäftlichen Netzwerke und Gegebenheiten sinnvoll für die Stiftungsarbeit nutzen lassen würden, werde er das nicht ausschließen. Beispielsweise habe ihn ein Geschäftspartner auf die Idee gebracht, Werbemittel wie Prospekte oder Newsletter mit einem Spendenaufruf zu versehen. Und der TV-Spot seines Unternehmens, der ab 14. Februar wieder auf Sendung geht, wird um einen Hinweis auf die Stiftung ergänzt. „Schließlich genügt die bloße Existenz der Stiftung nicht, die Menschen müssen auch davon erfahren“, weiß Ernst Prost.
Unternehmen statt warten
Weil er bereits mit so viel Leid und Elend konfrontiert worden ist, hat sich Ernst Prost zu rascher Hilfe entschlossen und die Stiftung schnellstmöglich ins Leben gerufen. „Ich bin eben Unternehmer und kein Abwarter.“ Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Internetauftritt (www.ernst-prost-stiftung.de) erstellt, E-Mailadressen eingerichtet und eine Informationsbroschüre konzipiert. „In der heutigen Medien- und Informationswelt gehört dies zum Standardrepertoire. Wir müssen Aufmerksamkeit erzeugen. Nur so finden wir möglichst viele Unterstützer und nur so können sich die Hilfsbedürftigen an uns wenden“, sagt der Stifter.
„Jeden, den ich dazu ermuntern kann, möchte ich bitte, die „Ernst Prost Stiftung“ zu unterstützen.
Spenden Sie!
Bankverbindung der „Ernst Prost Stiftung“
Kontonummer: 190057000
Bankleitzahl: 360 700 50
Bank: Deutsche Bank
Kontakt
Kerstin Thiele, Mitglied des Stiftungsvorstands
Telefon: +49 (0)8221 / 3 68 87 60
E-Mail: kerstin.thiele@ernst-prost-stiftung.de
Internet: ernst-prost-stiftung.de
Weitere Informationen erhalten Sie bei
MÉGUIN GmbH & Co KG
Tobias Göbbel
Leiter Öffentlichkeitsarbeit Inland
Rodener Str. 25
D-66740 Saarlouis
Fon: +49 (0)731/1420-890
Fax: +49 (0)731/1420-82
Tobias.Goebbel@liqui-moly.de
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